Kleine Augen
Die Erde stand eines Tages im Zimmer der Menscheit , schaute ihr in ihre kleinen Augen , während sie am Bluten war
Da kam die Wahrheit vorbei und fragte die Erde "Guter Freund , was machst du da? Du solltest dich erholen!"
Die Erde drehte sich zu der Wahrheit um , mit einem entstelltem Gesicht schaute sie der Wahrheit entgegen
Langsam , mit zuckendem Augenliedern , sprach die Erde "Aber ich kann doch mein Kind nicht alleine lassen , ich muss es doch vor bösen Dingen beschützen"
Da antwortete die Wahrheit : Aber deinem Kind geht es gut , vertrau mir du brauchst auch etwas Ruhe!"
Die Erde drehte sich zur Menscheit um und guckte ihr noch einmal in ihre kleinen Augen und verabschiedete sich mit Tränen
Beide , Erde und Wahrheit , gingen etwas raus und wollten miteinander reden , vorallem über das Gesicht der Erde.
Voller Blut und Wunden war es zugefügt , Tränen liefen über ihr Gesicht , in leiser Stiller schluchzte sie und blickte auf
Die Wahrheit hing ihren Arm um ihre Schulter , tröstete sie , wischte die eisigen Arktis-Tränen aus ihrem Gesicht
Die Erde versuchte ihrem Freund entgegen zu Lächeln , aber die Wahrheit verstand was sein Freund wirklich fühlte.
"Mein Freund" sagte die Wahrheit "wieso tust du nichts gegen die Schmerzen? Gegen all diese Qual die auf dir rumlastet?"
Die Erde atmete kurz durch , antwortete:"Ich weis nicht was ich dagegen machen kann" sagte sie mit flüsterner Stimme
Sie gingen weiter während die Erde weitersprach:"Immer wenn ich etwas gegen die Schmerzen unternehmen will.."
Sie schaute kurz zu Boden und wieder auf":.. dann wird mein Kind immer schwächer und ich verstehe nicht wieso"
Die Wahrheit hörte ihr zu und ahnte warum dies so war, warum sein Freund sich nicht erholen darf und sein Kind krank wird
Beide sahen sich kurz an , mit Tränen in den Augen sah die Erde zur Wahrheit auf und wollte wissen warum er so leide
Da nahm sein Freund seine Hand:"Verstehst du , mein lieber , es gibt manchmal nichts vor den du dich schützen kannst,
du kannst vielleicht dich vor der Sonne schützen und vor anderen Gefahren , aber du kannst nichts gegen Dingen machen , die du nicht erkennen kannst!" sprach sie während sie der Erde in die Augen blickte und ihm versuchte zu helfen.
Die Erde sah auf und hatte seine Tränen verdunsten lassen , sie hob den Kopf und sah seinem Freund entgegen
"Aber was muss ich erkennen dass ich nicht mehr Leiden muss und vorallem wie soll ich die Menscheit davor schützen?"
Die Wahrheit senkte kurz seinen Kopf und versuchte seinem Freund , alles zu erklären, auch wenn es ihm schwer fiel
"Du musst wissen" sprach sie "Nicht alles,was uns so freundlich eerscheint , ist das was es wirklich ist , weil wir vielleicht nicht den Mut dazu haben die wirkliche Gefahr um uns zu sehen , weil sie heimtükisch ist und uns genauso verraten kann"
Die Erde verstand nicht :"Aber was , ist in meinem Leben der Punkt der mir all diese Schmerzen und das Leid bringt?"
Sie unterbrach kurz :"Ich bin das schaffende Wesen , das den Menschen und Tieren Leben gibt und habe mein Leben nur dieser Wesen zugesprochen und beschütze sie , doch auch seh ich meine Kinder , die Tiere leiden , die Menscheit aber nur wenig.Ich sehe nicht , was ist der Grund was mich zerstört und ausbluten lässt , obwohl ich doch nur Leben geben wollte?"
Die Wahrheit nahm seinen Freund bei der Hand und sagte:"Wenn du es Wissen willst mein Freund , warum all das mit dir und deinen Kindern , den Tieren passiert.Komm mit und verspreche mir dass du verstehen musst was du da siehst"
Beide rannten nun die Straße entlang immer weiter und weiter ohne halt zu machen , um der Erde zu zeigen was der Grund für all das ist was Zerstörung über die Haut des Lebens bringt.Beide kamen an ein Haus an und rannten die Treppe hoch , da blieb die Wahrheit stehen und winkte seinem Freund in eine Tür rein.Die Erde betrat den Raum und blickte hinein.In ihre kleinen Augen.